Legendäre Dia-Abende

Geliebt und gefürchtet.

diaprojektion

Der gute alte Diavortrag war der Einstieg für viele der heutigen Top-Referenten und die damals beste Präsentation des Kleinbild-Formats. Verpönt waren nur die Vorträge, bei denen gnadenlos alle 36 Bilder eines 36-er Films gezeigt wurden.

 

Mit zwei Projektoren ließ sich überblenden, und statt beim Bildwechsel erschien das legendäre „Dritte Bild“. Dann kamen Musik und Geräusche vom Band, und aus dem Lichtbild-Vortrag wurde der Ton-Bild-Vortrag, die AV-Schau.

 

Das Publikum war begeistert, nur der Vortragende war für seiner Vorbereitung nicht zu beneiden. Erstellen und Speichern einer solchen Schau mit all den Geräten waren mühselig - gelinde ausgedrückt.

 

Das war professionelle Multivision, aber analog:

Vier von Olli sorgfältig ausgerichtete Leitz Pradovit Projektoren, Stumpfl Steuergeräte, zwei Tascam 3-Spur-Recorder, Verstärker, Kabelwirrwarr, Wochen analoger Aufzeichnung!  Wehe, jemand stösst dagegen!


Das Ende der großen Diaprojektion wurde spätestens 2004 mit dem Auslauf des Kodak Carousel Projektors besiegelt. Der legendäre Ektachrome 25 Film verschwand übrigens zwei Jahre später, den offiziell letzten erhielt Steve McCurry.

 

Heute ersetzt ein Beamer mehrere Diaprojektoren mit unvergleich besseren Möglichkeiten,
Fotos, Videos, Ton kommen vom Laptop, und Firmen wie AV-Stumpfl entwickeln Software zur Medien-Steuerung statt Schieberegler zur Lampensteuerung.

 

Was macht man mit den Rähmchen?


Alle Inhalte dieser Internetseiten, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Das Urheberrecht liegt, soweit nicht anders gekennzeichnet, bei Walter Schwab.

 

Zuletzt aktualisiert im April 2019.