»Gute Bilder und Geschichten haben Größeres verdient als ein Smartphone-Display.«


AV = AudioVision

Eine faszinierende Art, Geschichten mit Bildern und Musik zu erzählen.

 

Leinwandgeschichten und die »Macht der großen Bilder«

Der Inhalt

... sollte in einem kurzen Exposé fixiert werden. Was ist die Kernaussage? Was will ich überhaupt vermitteln?
Nicht alles hineinpacken sondern eher im Gegenteil:
Kürzen und Klarheit schaffen, bis ein roter Faden bleibt, der nicht nur vom Autor sondern auch vom Zuschauer erkannt  werden kann.

Zur Not eben zwei Vorträge mit unterschiedlichen Schwerpunkten schaffen.

 

Der Titel

... ist ein Versprechen - sagt Medienfachmann und Festival-Veranstalter Michael Hoyer, und das sollte gehalten werden!
Der Titel weckt Interesse - oder eben nicht.

 

Die Fotos

… summieren sich in einer 90 min Show zu einer wahren Bilderflut. Umso wichtiger ist es, einfache und klar strukturierte Fotos zu zeigen, die in Stil und Farbgebung harmonisch laufen.

 

Walter Schwab Fotografie Nepal

Gezielt eingesetzte Videosequenzen

... sind kaum mehr wegzudenken. Sie sollen die Bilder nicht einfach bewegen oder doppeln, sondern das vermitteln, was Standbilder eben nicht können.

 

Der Referent

...  ist Erzähler und authentischer Augenzeuge, er vermittelt live zwischen Publikum und Leinwand. Er gibt dem Vortrag Glaubwürdigkeit und ein Gesicht.

 

Die Sprache

...  vom Band ist eher kritisch. Man macht sich vergleichbar mit den perfekt gesprochenen Kommentaren aus Radio und Fernsehen - und wirkt meist weniger überzeugend. In einem Live-Vortrag werden Versprecher oder Dialekt immer verziehen.
 

Die eigene Geschichte

... und die ganz persönlichen Erlebnisse heben den Vortrag von anderen ab und machen ihn einmalig. Als neutraler Reiseführer, der selbst mehr Zuschauer statt aktiv Handelnder ist,  lässt sich kein fesselnder Reisevortrag gestalten.

 

Kurze Texteinblendungen

... informieren nicht nur, sondern binden den Betrachter aktiv ein indem sie ihn zum Lesen auffordern. Dafür ist genügend Zeit einzuräumen und die Bilder sollten währenddessen ruhen.

Musikpassagen können dabei weiterlaufen und sich entfalten, ohne durch gesprochene Kommentare ständig unterbrochen zu werden.

 

Walter Schwab Fotografie Shamanin in Kapilavastu

Eine vielfältige Geschichte mit einer eigenen Seite.

Typisches zum Vermeiden:

  • Wiederholungen bei Bildern, Kommentaren oder auffälligen, visuellen Effekten.
  • Banalitäten und abgedroschene Phrasen.
  • Bilderläuterungen wie „Hier sehen wir die Berge in der Morgensonne“ zu einem Bild von Bergen in der Morgensonne!
  •  Wilde Texte in abenteuerlichen Schriftarten, die kaum lesbar sind und durchs Bild flattern.
  • Kurzatmige Effekt-Hascherei.
  • Formatwechsel während des Ablaufs, zum Beispiel von 3:2 auf 16:9 oder Hochformat.
  • Abruptes Stoppen von Musikstücken.
  • Zu viele Bilder und Anmerkungen und damit Zeitdruck.
  • Damit einhergehend: Zu schnelles Sprechen ohne Pausen.
  • Sich mit den eigenen Bildern auf der Leinwand mehr beschäftigen als mit dem Publikum.
  • Wörtliches Ablesen der Kommentare.

Programmierung einer AV-Show mit WINGS Platinum (hier noch mit Version 4, aktuell ist WINGS 7).

Eine anspruchsvolle Software mit viel Potential, die sich einem gut erschließt.